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Eine neue Studie von Forschenden des IFW Dresden und des Exzellenzclusters ct.qmat zeigt: Obwohl PtBi₂ wie ein gewöhnlicher, glänzend grauer Kristall aussieht, verhalten sich die Elektronen von Platinbismut beim Durchqueren des Materials völlig anders als erwartet. An den Rändern der supraleitenden Flächen befinden sich Majorana-Teilchen, nach denen schon lange geforscht wird.
Bahnbrechende Wissenschaft
Roderich Moessner erhält Max-Born-Preis
Prof. Roderich Moessner, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme Dresden und Gründungsmitglied des Exzellenzclusters ct.qmat wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Physik mit dem Max Born Preis 2026 ausgezeichnet.
Fünf ct.qmat-Forschende unter den „Highly Cited Researchers“
Weltweit vielzitiert: ct.qmat = 5 x Best of
Viele und internationale Zitationen sind ein wichtiger Maßstab für die wissenschaftliche Qualität von Forschungsarbeiten. Gleich fünf Mitglieder des Exzellenzclusters ct.qmat der Universitäten Würzburg und Dresden haben es auf die Top-Liste der von Kolleg:innen weltweit vielzitierten Forschenden geschafft.
Topologischer Isolator bei erhöhten Temperaturen
Neue Struktur für die Elektronen-Autobahn
Topologische Isolatoren können die Grundlage für revolutionäre elektronische Bauteile sein. Da sie in der Regel nur bei sehr tiefen Temperaturen funktionieren, ist ihre praktische Anwendung bisher stark eingegrenzt. Forscher der Universität Würzburg haben jetzt einen topologischen Isolator entwickelt, der auch bei höheren Temperaturen funktioniert.
Kinderuni Würzburg
Von Quanten und Katzen
Rund 600 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren erlebten fasziniernde Phänomene der Quantenphysik. Die KinderUni Würzburg hatte aus Anlass des internationalen Quantenjahr Quantum 2025 zu dieser besonderen Vorlesung eingeladen.
Nature Rev. Phys. berichtet über Grete-Hermann-Workshop
Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen
Quantenphysikerinnen aus der ganzen Welt trafen sich im Sommer zum Grete-Hermann-Workshop in Würzburg. Mit dabei: Dr. Julia Hannukainen, Postdoc an der University of Cambridge, England. Im Fachjournal Nature Reviews Physics hat sie jetzt über das Treffen berichtet. Die Zeitschrift griff ihre Erfahrungen zudem im Editorial auf.
DFG bewilligt 2. Förderperiode
VERLÄNGERUNG! 7 Jahre mehr
+++ Das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster startet ab 2026 in die 2. Förderperiode, gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) soeben bekannt. +++ Die Erforschung topologischer Quantenmaterialien wird um den Aspekt der Dynamik erweitert, sodass das Forschungsnetzwerk als „ctd.qmat“ in die Verlängerung geht. +++
Quasiteilchen auf der Oberfläche von Halbleitermagneten entdeckt
Leuchtende Magnete
Einem Forschungsteam von ct.qmat ist in Kooperation mit internationalen Kolleg:innen erstmals der Nachweis von optischen Quasiteilchen auf der Oberfläche eines antiferromagnetischen Quantenmaterials gelungen. Bisher wusste man nur, dass solche Exzitonen innerhalb dieser Materialien entstehen können. Die Ergebnisse wurden bei Nature Materials veröffentlicht.
Quanten-Abenteuer des Exzellenzclusters ct.qmat mit erweitertem Spielerlebnis
Dresdner Escape Room „Katze Q – Ein Quanten-Adventure“ feiert Geburtstag und startet Mission 2.0
Der erste Escape Room zur Quantenphysik für Kinder und Jugendliche in Deutschland, „Katze Q – Ein Quanten-Adventure“ von Exzellenzcluster ct.qmat und Technischen Sammlungen Dresden, feiert 1. Geburtstag und erweitert sein Spielerlebnis.
Quantenpower am Welt-Quantentag
RETHINKING PHYSICS. 100 Jahre Quantenmechanik: Zeit für eine weibliche Perspektive!
+++ Wanderausstellung RETHINKING PHYSICS des Exzellenzclusters ct.qmat ab 14. April 2025 im Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg zu Gast +++ Eröffnung mit Vortrag über Elektronische Quantenmusik +++ Eindrucksvolle Porträts von Physikerinnen schaffen Rollenvorbilder für Vielfalt und Chancengleichheit in der Forschung +++ Ausstellung tourt im Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft und -technologie Quantum2025 weltweit an mehr als 50 Stationen +++
Beste Bedingungen für die künftige Quantenforschung
Spatenstich für gemeinsames Quanten-Forschungsgebäude in Dresden
Startschuss für den Neubau eines gemeinsamen Forschungsgebäudes: Unter einem Dach werden das Exzellenzcluster ct.qmat sowie das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e. V. vereint - als Ort internationaler Spitzenforschung für Quantenmaterialien.
Würzburg-Dresdner Forschungsteam gelingt erster Nachweis eines neuen Quantenphänomens
Quanten-Tornados im Impulsraum
Ein Erfolg, der in der Fachwelt für Wirbel sorgt: Durch die Erweiterung einer etablierten Methode konnte ein junges Würzburger Forschungsteam erstmals einen Quanten-Tornado experimentell nachweisen. Der Beitrag ist im Fachjournal Physical Review X erschienen.
Willkommen bei ct.qmat
Das Exzellenzcluster ct.qmat - Complexity and Topology in Quantum Matter der Universitäten Würzburg und Dresden verbindet seit 2019 zwei der führenden Forschungsumgebungen für kondensierte Materie. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung revolutionärer topologischer Quantenmaterialien für die Hightech der Zukunft. Das Exzellenzcluster vernetzt mehr als 300 Wissenschaftler:innen aus über 30 Ländern und wird im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert. Das Markenzeichen des Clusters ist der Donut, denn er steht für die Verbindung von Physik mit dem mathematischen Teilgebiet Topologie und damit für einen wegweisenden Forschungsansatz. Dies wird durch die Ausbildung und Gewinnung hochkarätiger Studierender und Wissenschaftler:innen sowie durch die Erweiterung der Infrastruktur in Würzburg und Dresden unterstützt.
ct.qmat in a Nutshell
ct.qmat verbindet mit Dresden und Würzburg zwei führende Forschungsumgebungen für kondensierte Materie.
"Komplexität und Topologie stehen bei uns im Fokus und sind faszinierende Leitthemen in der modernen Physik der kondensierten Materie. Wir haben topologische Quantenmaterialien wie Mangan-Bismut-Tellurid mit völlig neuen Funktionalitäten entwickelt. Zu unseren Highlights zählen die Fortschritte bei Supraleitung, topologischen Isolatoren und topologischen Lasern. Aus zwei Universitäten und unseren externen Partnern ist ein Netzwerk gewachsen, das gemeinsam mehr ist als die Summe seiner Teile."
Weiterforschen für die Quantenrevolution – Dresdner Cluster-Sprecher Vojta sieht ct.qmat weit vorn:
"Mit unseren Entdeckungen spielen wir in der Topliga. Wir stellen eine breite Materialbasis mit State-of-the-Art-Syntheseverfahren bereit – und haben Würzburg und Dresden als DIE deutschen Standorte für topologische Materialphysik etabliert. Auf dem Weg zum systematischen Verständnis der topologischen Physik treiben uns Neugier und Forschergeist an. In der Öffentlichkeit sind wir ebenfalls sehr sichtbar, seit 2024 auch mit einem Escape Room für Kinder. Unsere Herzensangelegenheit!"
ct.qmat-Report zeigt Trends in der Quantenmaterialforschung
In seinem Zwischenbericht liefert das Exzellenzcluster ct.qmat einen Überblick seiner Forschungsarbeiten und stellt ausgewählte Highlights vor. Die Publikation zeigt, wie das wegweisende Kooperationsprojekt zwischen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Dresden die beiden führenden Forschungsumgebungen für kondensierte Materie vernetzt. Und es wird schon an neuen Ideen gearbeitet.
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